Raumordnungspolitik in Deutschland
Regionalökonomische Rahmenbedingungen und Perspektiven
Puplikation der Wüstenrotstiftung
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Stadtsoziologie
Stadtentwicklung und Theorien - Grundlagen und Praxisfelder
Von Bernhard Schäfers
2. überarbeitete und aktualisierte Auflage 2010
Inhalt
Stadtentstehung und Stadtentwicklung als Epochen- und Kulturschwellen - Stadtentwicklung und Sozialstruktur seit der Doppelrevolution - Öffentlicher Raum und Urbanität - Integration in die Stadtgesellschaft
Autor
Prof. em. Dr. Bernhard Schäfers war von 1983 bis 2007 Leiter des Instituts für Soziologie
an der Universität Karlsruhe (TH) und zuvor an den Universitäten Koblenz-Landau und Göttingen tätig.
Zielgruppe
Studierende und Dozierende der Soziologie, Stadtforschung, Architektur und Stadtplanung
Flyer: 978-3-531-16412-0_Schaefers_Stadtsoziologie.pdf
“Perspektiven der kommunalen Wohnungswirtschaft”
Veranstaltung der DASL Landesgruppe Baden-Württemberg am 17.11.2006 in Stuttgart
Zu dieser Veranstaltung wurde von der DASL-Landesgruppe eine Dokumentation zusammengestellt, die die Beiträge und die anschließende Diskussion zusammenfasst. Die Broschüre kann bei der Geschäftsstelle der DASL-Landesgruppe gegen einen Unkostenbeitrag von 5 € pro Exemplar angefordert werden.
Zum Inhalt:
Die Akteure auf dem Wohnungsmarkt haben sich in den vergangenen Jahren stark
verändert: Private Equity Fonds vor allem aus dem angelsächsischen Raum haben in großem Umfang Wohnungsbestände aufgekauft. Inzwischen sind die Deutsche Annington und die Fortress die größten in Deutschland tätigen Wohnungsunternehmen.
Die Rahmenbedingungen der Wohnungswirtschaft haben sich verändert: Die Gemeinnützigkeit ist in den 90er Jahren weggefallen, die Vereinbarungen von Basel II haben die Kreditaufnahme für Investitionen an negativ bewerteten Standorten erschwert. Die Förderung des Sozialen Wohnungsbaus ist zurückgefahren worden. Die Hartz IV-Reformen sichern umfassender als vorher das Wohngeld und die Zahlung von Mieten und Nebenkosten. Das Genossenschaftsrecht wurde geändert - um nur einige Änderungen zu nennen.
Welche Aufgaben, welche Ziele und Perspektiven hat in dieser Situation eine kommunale
Wohnungspolitik - auf entspannten wie auf angespannten Märkten, in Klein-, Mittel- wie
Großstädten? Müssen wohnungswirtschaftliche und stadtplanerische Fragen stärker als
bisher oder in neuen Formen zusammen geführt werden? Wie sichern die Kommunen ein adäquates, auch für Empfänger kleiner Einkommen bezahlbares Angebot an Wohnraum, wie sichern sie soziale Stabilität in den Quartieren und Entwicklungsmöglichkeiten in deren Umfeld? Vor welchen Herausforderungen stehen die Kommunen, vor welchen die Wohnungsgesellschaften - gleichgültig ob kommunal oder gewerblich, unter deutscher oder angelsächsischer Führung - in der Zukunft? Diesen Fragen hat sich die Landesgruppe Baden-Württemberg der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung in derVeranstaltung am 17. November 2006 in einer halbtägigen Veranstaltung in Stuttgart gestellt.
Diskutiert wurde anhand des Fallbeispieles der Stadt Freiburg, in der gerade über den
Bürgerentscheid zum Verkauf der städtischen Wohnbau abgestimmt worden war.
Es referierten:
- Dr. Fred Gresens, Technischer Geschäftsführer der Freiburger Stadtbau GmbH, der über die Positionen berichtete, die die verschiedenen Akteure in dieser Auseinandersetzung eingenommen hatten,
- Reinhard Disch, Vorstand des Bauvereins Breisgau e.G., der maßgeblich an der Entwicklung eines Genossenschaftsmodells beteiligt war,
- Prof. Kerstin Gothe, die einen Überblick über die aktuelle Situation der Verkäufe sowie der Motive und Strategien der Verkäufer gab,
- Rainer Reddehase, Betriebs- und Immobilienwirt, Geschäftsführer eines Beratungsbüros zu Wertermittlung und Privatisierung von Wohnungen, der über Ursachen und Folgen der Transaktionen aus der Sicht der Käufer berichtete.
Dadurch wurden verschiedene Positionen zu den Fragen aufgerufen. In der anschließenden, ausführlichen Diskussion wurden die Fragen aus der Sicht von Kommunen, Wohnungsbaugesellschaften, freien Stadtplanern und Wissenschaftlern intensiv, vorbehaltlos und offen diskutiert.